• Mike Freebush

Achtung! Gefährlicher Instatrend!

#NoWater Influencer verzichten auf Wasser und polarisieren damit in der Online Community. Was steht steckt hinter diesem neuen Instatrend? Hier erfahrt ihr es!

Unter dem Hashtag #NoWater finden sich gerade Postings von Influencerinnen, die auf Wasser als Getränk im Alltag verzichten. Ich habe für euch gecheckt, was wirklich hinter diesem neuen Trend steckt!


Kein Wasser aus der Flasche und auch kein Wasser aus dem Hahn. Wenn es nach ein paar Influencerinnen geht, wäre das eine neue Möglichkeit, um gesünder zu leben. HALLLOOO?! Das klingt doch ziemlich absurd und ungesund. Aber tatsächlich hat unter anderem eine Influencerin aus Österreich bei Instagram gepostet, dass sie jetzt aufs Wassertrinken verzichten würde!




In ihrem Post schreibt Sophie Prana, dass sie einige Monate kein flüssiges Wasser mehr getrunken hätte und erklärt, warum sie das Wasser stattdessen durch flüssigkeitshaltige Lebensmittel, wie Gurken, Tomaten oder Melonen zu sich nehmen würde.


Die grobe Idee hinter der attestiert gefährlichen Ernährungsweise: Herkömmliches Wasser – ob aus der Flasche oder aus dem Wasserhahn – sei nicht nötig, um seinen Wasserhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Es handele sich dabei um „totes“ Wasser, das gar schädlich ist, wenn man es sich aus Plastikflaschen zuführt.


Letzteres mag sogar in Teilen zutreffen, das belegen Studien. Dennoch ist die Konsequenz, die man aus dem Trend ziehen kann, hochgradig befremdlich. Und schlicht falsch, fragt man die Wissenschaft.


Wieviel sollte man wirklich am Tag trinken?

(Quelle: Deutsches Bundeszentrum für Ernährung)


Im Schnitt sollte ein Erwachsener am Tag mindestens 1,3 bis 1,5 l trinken. Empfehlenswert sind alle Wassersorten, ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees oder Saftschorlen im Verhältnis ein Teil Fruchtsaft und drei Teile Wasser. Bei Reduktionsdiäten, Erkrankungen, Sport oder Hitze kann die empfohlene Menge auch deutlich höher liegen.



In der Regel regt der Durst rechtzeitig zum Trinken an. Nicht immer ist jedoch auf diesen Sinn Verlass: Unter Stress oder bei konzentriertem Arbeiten wird das Durstempfinden oft unterdrückt. Außerdem gibt es bestimmte Personengruppen, die besonders auf eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit achten sollten.


Säuglinge brauchen in Relation mehr Flüssigkeit als Erwachsene. Sie sind besonders anfällig für eine Dehydratation, zum Beispiel bei anhaltendem Durchfall. Während voll gestillte Säuglinge ihren Wasserbedarf über die Muttermilch decken – Flaschenkinder über die Säuglingsmilchnahrung – müssen ältere Babys an regelmäßiges Trinken gewöhnt werden.


Auch Kinder benötigen vergleichsweise viel Flüssigkeit. Beim Toben oder an heißen Tagen steigt ihr Bedarf weiter an. Außerdem zeigen Untersuchungen, dass Kleinkinder oft zu wenig trinken. Sie empfinden den Durst weniger stark oder vergessen das Trinken einfach. Schulkinder können sich besser konzentrieren, wenn sie nicht nur in den Pausen, sondern auch während des Unterrichts trinken dürfen.


Sportler müssen ihre Flüssigkeitsverluste gut ausgleichen, um leistungsfähig zu bleiben. So gilt zum Beispiel für Ausdauersportler eine Trinkmenge von 0,15 bis 0,25 Liter alle 15 bis 20 Minuten als ideal.


Ältere Menschen verspüren oft nur selten Durst. Viele trinken auch aus Angst vor häufigen Toilettengängen oder nach der überholten Regel, man dürfe zum Essen nichts trinken, zu wenig. Gerade bei älteren Menschen sorgt ausreichend Flüssigkeit dafür, dass ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erhalten bleibt.


Also bitte trinkt alle weiter!!


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